Einfach so …
Was in die Gedanken purzelt …
Geschichten aus dem Fahrstuhl
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Das Leben ist ein einziges Auf und Ab – das mögen sich auch die Entwickler von Elevatormoods gedacht haben. Auf 14 Stockwerken werden Mini-Video-Geschichten erzählt, die sich alle im Fahrstuhl abspielen: Da hat sich jemand als “Mobile Home” ein kleines Zimmerchen eingerichtet, andere “Fahrgäste” spielen Schach, jemand benutzt die wenigen Sekunden, um sich umzuziehen usw. Nett auch die typische Fahrstuhlmelodie, die dabei ertönt …
Taschentelefone am 35. Mai
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Männer sind hellsichtige Kerlchen. Sie glauben mir nicht? Nun, dann werfen wir mal eben einen Blick in ein vergessenes Kinderbuch von 1931: Konrad, sein Onkel und ein Pferd auf Rollschuhen gehen durch den Dielenschrank in eine andere Welt, in der die Kinder mit Aktenmappen zur Börse wandern. In der Stadt Elektropolis machen sie eine merkwürdige Beobachtung:
Ein Herr, der vor ihnen auf dem Trottoir langfuhr, trat plötzlich aufs Pflaster, zog einen Telefonhörer aus der Manteltasche, sprach eine Nummer hinein und rief: “Gertrud, hör mal, ich komme heute eine Stunde später zum Mittagessen. Ich will vorher noch ins Laboratorium. Wiedersehen, Schatz!” Dann steckte er sein Taschentelefon wieder weg, trat aufs laufende Band, las in einem Buch und fuhr seiner Wege.
Und satellitengesteuerte Autos kennt das Kinderbuch natürlich auch: “Konrad, der neugierig neben einem der Wagen hergerannt war, kam zurück und schüttelte den Kopf. ‘Denkt euch bloß’, sagte er, ‘die Autos fahren von ganz allein, ohne Chauffeur und ohne Steuerung. Mir ist das völlig schleierhaft.’
Das Buch trägt den Titel “Der fünfunddreißigste Mai oder Konrad reitet in die Südsee”. Autor: Erich Kästner. Lesenswert.
Inhalt Harry Potter 6
2Was sind wir Männer doch für verrückte Kerlchen: Da lesen wir Kinderbücher wie Harry Potter 6. Oder auch nicht. Aber man will vielleicht die jugendliche Freundin beeindrucken. Nun, marketingmäßig gekonnt geschützt war wie immer der Inhalt – seit heute ist der “Half-Blood Prince” auf dem Markt – wer eine kleine Inhaltsangabe lesen will, der wird hier fündig werden (Sie können ihr dann z. B. mal locker vom Hocker sagen “Schatzi, bist du schon bei der Szene, wo Dumbledore …”
).
Gespiegelte Bilder
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Mehr als nur die üblichen Themengalerien bietet “The Mirror Porject”. Die Fotografen sind auf ungewöhnliche Ideen gekommen und kommentieren ihre Bilder.
Bügeln unter Wasser oder auf Berggipfeln – wer von uns hätte sich nicht schon einmal mit einem solchen Gedanken beschäftigt? Die (Foto-)Ergebnisse derartiger Überlegungen finden sich bei “Extreme Ironing” (Menüpunkt “Galleries”).
Und – wie schon mehrfach betont – obwohl Katzenbilder nun wirklich nicht in einen Männerblog gehören, will ich da noch einmal dem Betteln der Leserinnen nachgeben – hier kommt “MyCatHatesYou”.
A Father’s Love
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Eigentlich bin ich kein Freund solcher Themen-CDs. Wahrscheinlich hätte ich das neue Album “Golden Slumbers – A Father’s Love” auch weiter nicht angesehen, wenn ich nicht gehört hätte, dass Dave Koz an der Zusammenstellung beteiligt gewesen war. Allerdings, was man dann dort von Phil Collins über Jon Secada und Richard Marx bis hin zu Solomon Burke hört, überrascht dann doch. Sanft und ruhig: ja. Schmalzig: nein. Sogar die Bearbeitung des Vandross-Stücks “Dance With My Father” durch Buddy Jewell kann überzeugen. In die Mischung aus Pop, Rock und R&B sollte man ruhig mal reinhören – alle Titel sind vollständig (!) auf der Homepage der CD zu hören. Bei iTunes habe ich die CD vergeblich gesucht, aber Amzon hat sie.
David Sanborn – Closer
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Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich am Wochenende meist iTunes ein wenig auf der Suche nach neuen Tönen durchstöbere. Und ein gut abgehangenes Saxophon ist nie verkehrt. David Sanborn ist wahrscheinlich einer der einflussreichsten Alt-Saxophonisten der letzten 20 Jahre zwischen Pop, R&B und Jazz-Crossover. Und auch sein neues Album “Closer” ist wieder “very smooth” – geht aber einen Tick mehr in die klassische Richtung. Wer ihn noch nicht kennt, sollte unbedingt auch ein Ohr auf das Vorgänger-Album “Time Again” werfen! (Ausführlicher Bericht zu “Closer” im JazzEcho.)
Amos Lee, Rebekka Bakken und Nuria Fergó
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Wenn das Wochenende naht – und dazu noch eins mit Super-Sonnenschein – durchstöbere ich gerne iTunes auf der Suche nach neuer Musik. Und ich bin fündig geworden: Wer die Jazz-Pop-Richtung (à la Norah Jones) mag, der sollte unbedingt mal ein Ohr auf Amos Lee werfen. Sehr schöne Stimme, satter Sound. Vor einiger Zeit schon habe ich was in der ähnlichen Richtung gefunden: Rebekka Bakken, deren neue CD man zwar nicht mehr zwingend unter Jazz einordnen mag – aber sehr ruhig, sehr entspannend auf jeden Fall. Als flottes Alternativprogramm habe ich meinem MP3-Player dann noch die Latin-CD “Paketenteres” von Nuria Fergó gegönnt.
Gräber-Suchmaschine
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Friedhöfe haben etwas Beruhigendes, nicht wahr? Aber wer kennt sich schon mit Friedhöfen aus. Oder mit Gräbern. Da kommt “Find A Grave” gerade richtig. Ob Karl Marx, Willy Brandt, Heinrich Böll oder Papst Johannes Paul II. – die letzte Ruhestätte wird immer gefunden. Was zunächst wie eine simple Textsuchmaschine aussieht, entpuppt sich schnell als ausführliche Wissensdatenbank mit Kurzbiographien, genauer Ortsangabe, Links und Kondolenzbüchern. Eine Reihe von Lesern haben auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Fotos von der Originalgrabstätte hochzuladen. Und wussten Sie, dass die Asche von Marx – angeblich – auf dem Golf-Parcour in Rancho Mirage verstreut wurde? Die von Harpo. Nicht von Karl … Auf zur Suche. In diesem Zusammenhang – werden Sie doch Mitglied im “Wolken-Club”.
Podcasting mit FeedDemon
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Und gleich noch ein kurzer Tipp zum Thema Podcasting. Es gibt zwar eine ganze Reihe von Programmen, die aus dem entsprechenden RSS-Feed die Audio-Dateien “herauslösen” – aber ich bin immer froh, wenn ich Zusatzprogramm einsparen kann (weil auch so schon den Überblick über meine Festplatte verliere
). Einige von Euch werden vielleicht ohnehin FeedDemon einsetzen – dort erscheint eine kleine Büroklammer bei den entsprechenden Beiträgen. Der Dateidownload beginnt nach einem Klick auf diese Klammer – die sog. “FeedStation” öffnet sich, dort kann (vor-)eingestellt werden, in welchen Playlisten die Datei aufgenommen werden soll (iTunes, MediaPlayer-WMP oder beliebiges Playlistenverzeichnis).
Der beliebte Freeware-RSS-Reader Abilon müsste übrigens seit Version 2.5 ebenfalls enclosure unterstützen.
Software-Zusammenstellung für Podcasting
Frohe Ostern!
0Der Männerblog-Gruß dieser Woche geht an alle Männer, die Ostern zu Hause verbringen müssen. Wir denken an Euch, Jungs!
Zwischen Karajan und Grönemeyer
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Was hält Google eigentlich von Ihnen? Logo, es ist keine besondere Leistung mit Namen wie “Kübler-Hüsch”, “Müller-Gerkens” oder “Rippi-Lippi” ganz vorne zu landen. Aber wie sieht es aus mit “Stefan”, “Tobias” oder eben “Herbert”? Ich heiße ja nun mal “Herbert” (dazu kann ich nix). Und Google findet, je nach angeschlossener Datenbank, mal 9,6 Millionen Fundstellen, mal 14 Millionen. Bei der kleineren Datenbank lande ich auf Platz 2 auf der Seite 1 – Grönemeyer ist noch vor mir. Bei der größeren Datenbank schiebt sich auch noch Karajan davor. Aber Feuerstein, Feuerstein bleibt hinter mir. Jedenfalls im Moment. Wenn er nicht morgen irgendwo bei SPIEGEL Online oder so erwähnt wird. Dann allerdings könnte ich gefährlich nah in die Gegend von “Herbert Smith” oder – noch schlimmer – “Herbert Kluth” rutschen, dem Spezialisten für “Trockenfrüchte, Nüsse und Getreide”. Andererseits kann ich froh sein, dass ich nicht “Heidi” heiße. Da hätte ich sicher Mühe, vor “Heidi Klum”, “Alpen-Heidi” oder “Heidi Kabel” zu landen. Na ja, jedenfalls wäre es eine ganz schöne Herausforderung. Aber – eigentlich – ist das ja alles völlig egal. Kein Mensch – das zeigen meine Logfiles – kommt auf den Gedanken, in Suchmaschinen nach Vornamen zu suchen. Jedenfalls kein vernünftiger Mensch …
Knallharte Frauen
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Frauen können durchaus hart und schlagkräftig sein! Das zeigt dieser Werbespot ausgesprochen deutlich. Gedreht wurde er wohl im Auftrag der PDFA, also einer Anti-Drogen-Initiative (drum lautet die Einleitung ja “This is your brain on drugs”). Übrigens, von der “Yale School of Management” gibt es eine Untersuchung zu diesem Spot …
Fundstücke bei der NYPL
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Die “New York Public Library” hat mit viel Aufwand ihre Bestände durchstöbert – und eine der größten digitalen Ausstellungen online gestellt. Unter dem Namen “NYPL Digital Gallery” finden sich über 275.000 Grafiken. Sehr schön finde ich die Werbeanzeigen zur Männermode (man beachte die Erfindungen des neuartigen Hosenverschlusses), die originellen Comic-Darstellungen und die Love-Cards. Per einfacher Klick-Auswahl kann man sein persönliches Archiv gestalten.
Tja, und für die Nostalgiker unter den Computer-Spielern hätte ich da noch das 5-KB-Wolfenstein-Special
Und für die Knobelfreunde: Das Männchen-Aufricht-Spiel (man wird bei der richtigen Lösung belohnt!).
Junggesellenabschied und Polterabend
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Das Planen einer Junggesellenparty oder, wie es jetzt immer häufiger heißt, einer Bachelor Party, ist alles andere als einfach. Über die vielen Möglichkeiten, bei einer solchen Party seinen Spaß zu haben, habe ich ja schon öfter in meinem Männerblog geschrieben. Daher mögen an dieser Stelle ein paar wichtige Links zu der Sache genügen:
Gesammelte Tipps für den “letzten Tag in Freiheit” sind hier aufgelistet.
Was es alles an merkwürdigem Brauchtum rund um den Junggesellenabschied in Deutschland gab, vermittelt diese Seite.
Wie es Schiller bei dieser Sache ergangen ist, wird sehr humorvoll hier beschrieben.
Ein Terminplan für die gesamten Hochzeitsvorbereitungen findet sich hier.
Tja, und natürlich noch – obwohl ich das eigentlich nicht guheißen kann
– eine Anlaufstelle für eine Party-Strip-Agentur.



