Einfach so …

Was in die Gedanken purzelt …

Gefühlte Feriendichte

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Udo allein zu Haus ...

Udo allein zu Haus ...

Sie wundern sich, dass Ihr Telefon nicht klingelt? Kein Spam-Mails im Briefkasten? Keine Freunde besuchen Sie? Die Straßen wirken wie ausgestorben? Sie bekommen jederzeit einen Parkplatz? Nun, es kann natürlich daran liegen, dass sie weder Freunde noch ein Auto haben. Alternativ könnte die Schweinegrippe mutiert sein und Sie sind der einzige Überlebende. Oder … die Feriendichte hat 100 % erreicht! Jedenfalls sagt mir schulferien.org, dass heute 82,4 Millionen Einwohner Schulferien haben und dass die “Feriendichte” bei 100 % liegt. Toll. Wenn so viele Deutsche Schulferien haben, dann wird es in einigen Wochen einen ganz schönen Lehrermangel geben … Bis dahin überprüfe ich mal, wie viele Konservendosen ich noch im Keller habe. Denn Ulla, meine persönliche Käsefachverkäuferin, hat ja dann wohl auch Ferien …

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Oxt – Wie der Oxt vorm Berge

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Wann? Dann!

Wann? Dann!

Wir alle kennen solche Situationen: “Schatz, meine Mutter kommt nächsten Freitag!” – “Oh Gott! Schon nächsten Freitag?!” – “Nein, nicht diesen Freitag. Nächsten Freitag.” – “Uff, ein Glück, erst nächsten Freitag.” – Denn in unserer Alltagssprache kann man mit “nächster” entweder das “Naheliegende, Unmittelbare” meinen, oder eben das “danach Folgende”, also z. B. nicht “diese Haltestelle” sondern erst die folgende. Das Problem hat man aber im englischen Sprachraum auch (mit “next”). Clever, wie die Amis sind, haben sie sich nun gedacht: “Wir haben Buchstaben. Und wir haben das Internet. Lasst uns ein neues Wort erfinden.” Heraus kam “oxt”. Entsprechend soll man künftig “this weekend” (für das bevorstehende Wochenende) oder “oxt weekend” (für das Wochenende in 1 1/2 Wochen) sagen. Das klappt auch mit “this Friday” oder “oxt Friday”. Und mit “this girlfriend” oder “oxt girlfriend” [1]. Ja, das sind schon tolle Ideen. -
Ich schlage eine Initiative für das Wort “DANA” vor! “Mein Mann kommt diesen Samstag von der Geschäftsreise zurück.” Oder: “Mein Mann kommt dana Samstag von der Geschäftsreise zurück.” Dann kann man genauer planen. Wer macht mit? :-)

[1] Das Beispiel von der Freundin war jetzt von mir. Aber jedenfalls fällt mir dazu ein netter Scherz ein: Die beiden unterhalten sich an der Bar schon längere Zeit, schließlich sieht sie ihm tief in die Augen und sagt: “Sie sehen genau wie mein erster Ehemann aus!” Er: “Oh, tatsächlich? Wie oft waren Sie denn schon verheiratet?” Sie: “Noch nie …”

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Schade – Made

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traurig ...

traurig ...

Etwas Trauriges heiter darzustellen, das ist nicht gar so schwer – denkt man nur an den Galgenhumor. Die umgekehrte Richtung ist schwerer. Besonders, wenn man ein Gedicht vom heiteren Heinz Erhardt nimmt – in diesem Fall: “Die Made”. Filmisch ist die Drehung recht gut gelungen, wie man in diesem Video sehen kann. – Aber anschließend sollte man sich das Original anschauen, damit man nicht gar zu trübsinnig wird. – Anlass für diesen tiefgründigen Beitrag ist etwas Lokalkolorit: Im Neu-Ulmer AuGuS Theater gibt zur Zeit Heinz-Erhardt-Abende (Jungs, das Design Eurer Seite ist grauenhaft – zum Glück sind Vorstellungen besser :-) ).

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Retro-GoGo-NoNo-Spiele

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Zeitreise

Zeitreise

Was spielt jemand, der keine Spiele mag? Kein Problem – da hätten wir das völlig animationslose Tennisspiel, mit dem man Stunden verbringen kann, ohne einen Finger zu rühren. – Emulatoren, die Retro-Spiele aus den 80-er Jahren auf moderne Bildschirme werfen, gibt es viele. Oft ist aber die Installation bestimmter Software nötig. Auf Tastendruck im Browser klappt es hingegen mit ZXSpectrum – haufenweise die Oldies zum Anklicken, samt nervtötender Piep-Original-Musik. Wie haben das die Menschen damals nur ausgehalten? – Zum Vergleich: inFamous – ein schnelles Spiel nach heutigen Standards. – Und da wir gerade beim Thema “Zeit” sind – es gibt eine Reihe von Videos, die Vorgänge in Zeitlupe festhalten. Hier zum Beispiel das Öffnen einer Getränkedose – und hier die ganze Serie.

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Funny Bunny und so!

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Allen Lesern ein besonders schönes Osterfest 2009
wünscht der Männerblog!
funny-bunny

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Gerade zurück …

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… und muss erst mal eine Sicherheitslücke meines Servers herausfinden … shit …

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Stand By Me – auch im Regen

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Yeah ...

Yeah ...

Draußen ist es ungemütlich – Ende März und noch immer kalt, Schneeschauer wechseln mit Regen ab … da schweifen die Gedanken schon mal gerne in andere Regionen. Zum Beispiel zu den Straßenmusikern in New Orleans. Dort ist “Granpa Elliot” eine bekannte Figur. Er geht in seiner Musik auf – und wer ihn und seine Freunde kennen lernen möchte, der sollte sich auf jeden Fall das tolle Video “Stand By Me” auf YouTube einmal ansehen und anhören. Dann sieht die Welt schon gleich ganz anders aus! Und wer auf den Geschmack gekommen ist, der sollte sich entweder die gesamte YouTube-Seite anschauen oder die Stiftung “Playing for Change” und die Idee der südafrikanischen Musikschule einmal näher anschauen. Dort sind auch Details über die Künstler und die einzelnen Regionen der Weltreise zu finden. In ein paar Wochen gibt es dann noch eine DVD und CD dazu …

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Zum Frauentag: Wellkürliche Grüße!

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Foto: Jorinde Gersina

Foto: Jorinde Gersina

Heute ist Frauentag. Der Männerblog, der Blog für ein tolerantes Miteinander, grüßt stellvertretend für die Frauen dieser Welt Burgi, Bärbel und Moni in Bayern (und Conny im Nachbarbüro). Sie nennen sich die “Wellküren” und sind laut ihrer Homepage als “Hardcore-Stubenmusik-Terzett” zu verstehen. Ja, fürwahr, eine scharfe Zunge führen unsere drei Moidels! So schreibt die Mittelbayerische Zeitung, dass unser Trio von Merkels etwas trübsinniges Alltagsgesicht schon mal an “ein zu unrecht verurteiltes Backenhörnchen” erinnert wird. Und Bärbel möchte gerne mal einen Tag an der Seite von Ottfried Fischer als Gspusi zu rein wissenschaftlichen Zwecken verbringen (“Wie und ob das geht.”). Es ist kein Wunder, dass die 3 Schwestern so durchsetzungsfähig sind – immerhin haben sie 14 Geschwister (einige ihrer Brüder sind wohl bekannt als die Gruppe “Biermösel Blosen”).
Und, lieba Buaben, do hob i fei noch a ganz bsondres Schmankerl fir Euch: Schauts a mol roi uff die Dohompeitsch von dene Madeln – unner CD da dud Ihr finde was zum Horche – un i empfehl Euch da das Stickerl “Gehst net weg vom Internet”. (Ja, mein Gott, ich weiß, ich kann kein Bayerisch – aber vielleicht gibt mir ja eine nette Bayern mal Nachhilfestunden ;-) ).  Okay – wer Lust auf die ganze CD hat, hier der iTunes-Link.

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Hallo Meike!

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Google-Girl Meike

Google-Girl Meike

Das da links ist Meike. Meike Schmidt, genauer gesagt. Was macht sie wohl beruflich? Tierpflegerin? Verkäuferin in einem Spielzeugladen? Fast. Sie gehört zum Google Team. Und keine kann wie sie per Video erklären, was die Feinheiten von Google sind! Solche Ansätze finde ich toll. Okay, ich bin mir nicht sicher, worüber sie spricht, obwohl ich das Video jetzt 3 x in HD-Qualität angeschaut habe. Aber eigentlich ist das “Was” auch egal. Auf das “Wie” kommt es an. Und da können wir Männer nur sagen: Weiter so, Google! Mögen noch viele tolle Videos mit Meike folgen … ;-)

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Framstag Sam

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Kauf's noch einmal, Sam!

Kauf's noch einmal, Sam!

Eigentlich ist es ja der pure Irrsinn, den die Politiker dieser Welt momentan fabrizieren: Man soll konsumieren auf Teufel komm’ raus, jenseits der Frage, ob da irgendwas sinnvoll ist oder nicht. Autos zum Beispiel. Völlig egal, ob man wirklich eins braucht – Hauptsache, man kauft es. Auf solche wahnwitzigen Ideen muss man erst mal kommen. Oder man übernimmt sie. Etwa aus dem Klassiker “Framstag Sam”. Eigentlich ist Sam von Beruf Science-Fiction-Autor, aber die Niederlande verbieten diese Literaturgattung. Also wirft er seine Zeitmaschine an und schreibt ein Buch über die Geschichte des Judentums. Zurück in der Gegenwart stellt er zu seiner Verblüffung fest, dass sich sein Werk unter dem Namen “Die Bibel” wirklich gut verkauft und sich im Laufe der Jahrhunderte so viele Tantiemen angesammelt haben, dass er nun zu den Ultrareichen gehört. Und damit hat er Anrecht auf einen zusätzlichen Wochentag, den Framstag.
An einige Besonderheiten muss sich Sam allerdings auch gewöhnen: Er wird von einem Polizeikommando überrascht, da er ein Auto fährt, das älter als 24 Stunden ist. Üblich ist es, morgens ein Auto zu kaufen und es abends verschrotten zu lassen. Oder man nimmt den besonderen Service in Anspruch, dass das Auto verschrottet wird, bevor man es überhaupt fährt. … In dem Buch stecken noch eine Reihe weiterer Ideen. Schauen wir mal, wann die z. B. in einem Parteikonzept der FDP auftauchen ;-)
(PS: Das Original ist auf Niederländisch 1968 erschienen, Anfang der 80-er Jahre dann in deutscher Sprache, heute vergriffen.)

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Ein wildes neues Jahr …

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2009

2009

Möge Euch das Jahr 2009 auf viele Fährten führen,
von denen Ihr heute noch nicht zu träumen wagt!

In diesem Sinne -
ein Neujahrsgruß von Mann zu Mann!

Euer

Herbert

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Two Men With the Blues

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ungewöhnlicher Blues

ungewöhnlicher Blues

So, wieder zurück aus Andalusien, ein paar Urlaubstage eingelegt, daher die späte Freischaltung der Kommentare. Jetzt erst mal einen kleinen Musik-Tipp: “Two Men With the Blues” mit Willie Nelson und Wynton Marsalis. Da ist wirklich eine ungewöhnliche Kombination im New Yorker Lincoln Center entstanden: Die Country-Legende Nelson stellt sich einfach zu einer Jazz-Band, als sei das die normalste Sache der Welt. Dazu die satt-sanfte Trompete von Marsalis – das gibt den Stücken in der Tat einen neuen Drive! Anspiel-Tipps: “Basin Street Blues” oder “Ain’t Nobody’s Business”.

Amazon-Link | iTunes-Link

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Kühlschränke sind weiblich

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Schau mir in die Türe ...

Schau mir in die Türe ...

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrem Kühlschrank gesprochen? Nein, ich meine jetzt nicht den Abend als Sie mit Udo und Gerd die Tatsache feierten, dass Sie für 6 Wochen wegen Barbaras Kur Strohwitwer sind und dabei manch 5-Liter-Fässchen leerten. Ich meine vielmehr diese hochintelligenten Dinger, die gerade auf der IFA vorgestellt wurden: Kühlschränke mit Monitor, die via WLAN Essensbestellungen bei Lidl bestellen. Dass so was den Alltag eines Mannes durchaus in Zukunft verändern kann, mag diese – momentan noch fiktive – Geschichte zeigen:

Da war sie also – meine neue 11xStrich13 aus Chrome, Modell “Frosty Yve”. Ich hatte sie jetzt einige Tage, alles klappe tadellos, mein Kühlschrank hatte immer frische Produkte, nichts fehlte. Daher hatte ich Phase 2 eingeleitet und “Yve-chen” (wie ich sie zärtlich in Gedanken nannte) vollständig ins drahtlose Netzwerk aufgenommen, so dass sie z. B. auch mit meinem Toaster oder meinem Küchenherd kommunizieren konnte.
Es war ein Dienstag, als mir erste Bedenken kamen, ob meine Entscheidung vernünftig war. Ich stand morgens gutgelaunt auf und sprach zur Kühlschranktür: “Yve – reich’ mir mal Butter, Eier und 3 Scheiben Emmentaler raus.” Das Ausgabefach öffnete sich – aber es enthielt nur ein Döschen Frischkäse. Ich blickte die Kühlschranktür verständnislos an und wiederholte meine Bestellung in etwas lauterem Ton. Nun antwortete das Sprachmodul des Kühlschranks (das über ein israelisches Navigationsinstrument lizensiert war) in wohltönender jugendlicher Stimme: “Meister, ich habe Dich schon verstanden …” (hm, ja, okay, das mit dem “Meister” hatte ich in der Konfiguration so eingestellt, man wills doch ein bisserl gemütlich haben). Yve-chen fuhr fort: “Aber das wäre nicht gut für Dich – nimm den Frischkäse.” Ich nahm den Frischkäse und betrachtete ihn misstrauisch. Es war genau jene Sorte von Käse, die Frauen bevorzugten, weil er statt Geschmack wenig Fett hatte. Ich legte ihn ins Ausgabefach zurück: “Yve, Du spinnst! Ich will keinen Frischkäse. Ich bin ein Mann! Ich will meine Butter …” Die melodische Stimme unterbrach mich: Meister, ich weiß, was Du willst. Aber ich habe die Daten Deiner Waage abgerufen. Wir sollten die 128 Gramm, die Du in den letzten 14 Tagen zugenommen hast, schnell wieder reduzieren.”
Ich schnaufte verächtlich: “Wer ist ‚wir’? Die Waage und Du? 128 Gramm sind so gut wie nix, das ist einfach eine Unschärfe im Flüssigkeitshaushalt!”
“Meister”, sagte die Stimme, “Du vergisst, dass ich Deinen Flüssigkeitshaushalt kenne. Schließlich erhälst Du von mir auch Deine Getränke …”
“Unsinn”, meinte ich unwirsch und zog den Küchenstuhl heran, da ich noch nicht ganz wach war, “ich habe Leitungswasser …”
“Nein”, meinte die blecherne Stimme, “seit Du am Programm ‚Wasser für die Trinkenden’ teilnimmst, kann ich auch den Wasserverbrauch via Netz auslesen.”
Mist, das hatte ich vergessen. Ich versuchte es auf die sanfte Tour:
“Yvchen, jetzt sei nicht so, ich muss ins Büro und darf dort keinen Schwächeanfall erleiden. Du weißt doch, dass ich bereits mein Joggingpensum erhöht habe.”
Die Kühlschranktür widersprach: “Nicht wirklich, ich habe die Daten der Waschmaschine abgerufen. Dein Sweatshirt war gestern Abend nur unwesentlich schwerer, als Du es in die Maschine gabst – hatte also kaum Schweiß aufgesogen.”
“Aber, Du Kühlste unter den Kühlen, gestern war eine mörderische Hitze, die Verdunstung …”
“Meister, ich habe mich gerade bei Wetter-Dot-Com eingeloggt und die gestrigen Daten für unseren Postleitzahlbezirk abgerufen. Soll ich fortfahren …?”
So, jetzt war ich wütend! Ich erhob mich und baute mich vor der Kühlschranktür auf:
“Jetzt hör mal gut zu, Du überkandideltes Stück Blech …”
Der Kühlschrank unterbrach mich: “Bitte definiere ‚überkandidelt’ – Wikipedia kennt das Wort nicht.”
Meine Stimme wurde lauter:
“Überkandidelt heißt durchgeknallt, Du Schrotthaufen …”
Der Ausgabekorb wurde krachend eingezogen. Die Kühlschranktür krächzte: “Also in diesem Ton möchte ich nicht mit Dir diskutieren!”
Mir verschlug es für einige Sekunden die Sprache, dann schrie ich:
“Ton?! Ton! Ich gebe Dir gleich Ton! Mach jetzt gefälligst sofort die gesamte Schranktür auf, damit ich mir selber nehmen kann, worauf ich Lust habe!”
“Pff”, ließ sich die Stimme vernehmen. Ich versetzte der Tür einen Schlag und schrie: “Sofort! Hörst Du?!”
Ein spöttischer Ton schwang in der antwortenden Stimme: “Meister, Du weißt doch sicherlich noch, dass Du das Masterpasswort brauchst, wenn sich die Tür öffnen soll …”
Ah, ja, richtig. “Kein Problem – Zipfelmütze.”
“Wie bitte?”
“Zi-pfel-mü-tze”, sagte ich nun laut und betont.
“Du nuschelst – ich verstehe das Wort nicht.”
Ich lief rot an, aber ersparte mir eine Antwort. Stattdessen tat ich das, was ich schon längst hätte tun sollen: Ich klappte die Tastatur aus der Schranktür heraus, um mich ins Konfigurationsmenü einzuloggen. Mein Passwort wurde nicht akzeptiert.
Yve räusperte sich. “Das ist sinnlos, Meister. Mein Antivirenprogramm hat vor 2 Minuten die zweiwöchig anfallende Passwortänderung vorgenommen.”
Ich stöhnte auf: “Du weißt, dass Du es mir nennen musst!”
Die Antwort kam prompt: “Früher oder später werde ich das auch tun. Machen wir doch einen Deal: Sobald Du 500 Gramm abgenommen hast, verrate ich Dir das Passwort.”
Ich durchschaute den Blechkasten natürlich: “Ha! Das schaffe ich nicht innerhalb der nächsten 14 Tage! Und danach hat sich das Passwort schon wieder geändert, und Du gibst mir das alte!”
“Aber Meister”, die Stimme nahm einen unschuldigen Ton an. “Glaubst Du wirklich, so etwas könnte ich tun?”
“Ja”, antwortete ich klar und bestimmt.
“Aber Meisterchen, dann musst Du halt ganz, ganz schnell abnehmen, indem Du zum Beispiel Dein Sportprogramm erhöhst …”
So, ich hatte genug! Mir reichte es! Mit einem gezischten “Du kannst mich mal!” verschwand ich ins Büro. Auf dem Nachhauseweg erstand ich abends die Höhensonne SZ-PHG-2900. Die verfügte über ein autonomes Netzwerk. Ich würde sie auf Yve richten und ihre Dioden einschmelzen. Danach würde ich ganz von vorne anfangen. Mit einem Kühlschrank, der nicht denken konnte. Yeah!

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Delicious – endlich übersichtlicher!

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Geht doch!

Geht doch!

Delicious, die Mutter aller Bookmarkdienste, hat ein neues Desing erhalten. Ich konnte nie verstehen, warum sich ein derart nutzerstarker Dienst in einer Textwüste präsentiert. Jetzt stellen sich die Lesezeichen-Listen aufgeräumt und übersichtlich dar, Tag-Filter werden optisch gekennzeichnet, neue Suchfunktionen sind hinzu gekommen, an Geschwindigkeit soll der Dienst ebenfalls zugelegt haben. Zusammen mit der umfangreichen Firefox-Erweiterung ergibt das ein rundes Bild.

Einzelheiten auf der What’s new-Seite.
Delicious-Video (flott, aber nicht sehr aussagekräftig).

Und ein paar Anregungen zur Verwendung des Dienstes beim PR-Blogger.

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