Design

Rund um die schönen Dinge des Lebens …

Ein Blatt Papier

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Ein Mann kann mit so wenig glücklich sein …Bekannte Wesenszüge von Männern sind Kreativität und Bescheidenheit. Der Däne Peter Callesen demonstriert dies in absoluter Perfektion: Ihm genügt ein einziges Blatt weißes Papier, um wahre Kunstwerke entstehen zu lassen. Zu besichtigen hier und hier. – Alternativ nimmt man ein paar unbehandelte Holzstückchen und wird so zum modischen Trendsetter. – Zu zweit kann man allerdings auch schöne Dinge machen: zum Beispiel das Alphabet am Strand nachstellen. – Im Frühjahr gab es ein “Landshuter Kurzfilmfestival” – sehr hübsch der Animationsfilm “Kernseif” (Stimmen: Badesalz) und die Schlacht zweier Männer um das letzte Kondom (“Objekt der Begierde”). – Und bei “Text & Blog” habe noch ein Video entdeckt, das ganz gut in die aktuelle Diskussion passt: Frau Schnutinger unterhält sich mit ihrer Privatsphäre.

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Darf’s ein bisschen näher sein?

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Harlem hautnahAuf den Straßenbildern von Google erkennt man alles? Pah – die sind was für Weicheier! Männer lieben es groß – also auf zu einem 13-GB-Bild von Harlem, das man sogar in einer HD-Variante ansehen kann. Ja, da kann man auch mal in die Wohnung reinzoomen … Was hat Mozart mit Rollerblades und Flaschen zu tun? Wo es um Kunst geht, ist des Mannes Einfallsreichtum nicht weit, wie dieses Video dokumentiert. – Okay, nach all diesen Multi-Farb-Geschichten etwas für den puristischen Web-2.0-Nerd: Wikiclock – eine Uhr, die man in einem Wiki-System pflegt. Na, das wär’ doch mal ein Projekt, wo sich die Mitarbeit lohnt, oder? :-)

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Der Puppenspieler vom Studio …

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Der Mann hat es gut!In uralten Zeiten, als sich die ARD noch nicht um Einschaltquoten kümmern musste, produzierte man Kindersendungen meist mit einfachen Mitteln: Eine Person erzählte irgend etwas und eine Puppe, z. B. ein Hase, sprang herum und rief sinnvolle Dinge wie z. B. “Bitteschöööön!”. Allerdings gönnte man den Kindern nicht den Blick hinter die Kulissen – dabei wären solche Fotos doch auch ganz interessant gewesen. Welch glücklicher Mann! — Wenn da alte Erinnerungen an gute Kindersendungen in Ihnen wach werden, so befinden sich wahrscheinlich tschechische Produktionen aus den 70-er Jahren darunter (z. B. “Pan Tau” oder “Saxana – das Mädchen auf dem Besenstiel” und viele andere). Dafür gibt es eine ganz interessante Erklärung: 1968 wurden die Reformbewegungen in der damaligen CSSR im sog. “Prager Frühling” von Truppen des Warschauer Pakts niedergeschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in den Prager Studios u. a. Filme mit politisch-kritischem Inhalten produziert. Das wurde dann natürlich verboten. So hatte man ausgezeichnet ausgestattete Studios und sehr gute Drehbuchschreiber für die ein neues, “harmloses”, Betätigungsfeld gesucht werden musste – und so entstanden jene Kinderfilme. — So, und nun noch eine sehr schöne Fotoseite mit alten Gebäuden – tolle Aufnahmen!

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Geburt eines Icons

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So müsste man zeichnen können!Die Miniatur-Bildchen, die jeder Computeranwender inzwischen unter der Bezeichnung “Icons” kennt, sind manchmal so liebevoll gefertigt, dass sie kleinen Kunstwerken gleichen. Die Entstehung eines solchen Icons hat nichts mit den Computermagazin-Tipps à la “jetzt macht mal einen transparenten Hintergrund in Eurem Photoshop-Teil und klickt mit der Maus hierhin” zu tun. Wie aufwändig das ganze Prozedere ist, zeigt dieses Video im Zeitraffer. Produziert wurde es von der russischen Designer-Werkstatt “Iconka”, bei der man übrigens auch ein echtes Männer-Icon-Set (Desktop-Beer-Icons)herunterladen kann ;-) … Überhaupt ist die russische Szene sehr aktiv, eine zentrale Anlaufstelle ist hier das Livejournal “ru_icons“. Darüber habe ich auch Softfacade mit dem Sonnenbrillen-Mann entdeckt.

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‘Erbert’s ‘Appy Birthday

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Herberts GeburtstagHatten Sie gewusst, dass es eine Kinder-Schallplatte gibt, die den Titel “‘Erbert’s ‘Appy Birthday” trägt? Ich auch nicht. Bis ich auf ein Projekt stieß, das – englischsprachige – Tonträger aus den 40-er und 50-er Jahren sammelt und den Inhalt als mp3-Download zur Verfügung stellt. Besonderer Pluspunkt: Die Cover werden meist in großformatigen Scans mitgeliefert und sind ausgezeichnet für Designstudien der damaligen Zeit geeignet. Mein Reinhörtipp: “Madeline”. Jede der 4 Geschichten ist mit einem Stück von Schubert, Haydn, Rossini oder Beethoven (hier die wunderbar leichte 6. Symphonie/Pastorale) unterlegt. Was zeigt, um mal einen etwas bieder-lehrerhaften Satz zu sagen: Ein Gefühl für guten Geschmack kann man eben durchaus Kindern vermitteln … wenn man denn will. Man kann natürlich auch auf den Player von 3-jährigen irgendeinen “Wolfgang”-Pop-Schrott auf den Player draufladen, der “Bei Rot bleiben wir stehen, bei Grün müssen wir aufdrehen” trällert. Damit die Kleinen später gebannt vor Sendungen wie “Deutschland sucht den SuperDoofi” sitzen … Um nicht falsch verstanden zu werden: Das Gegenteil – ein platter Bildungsbegriff (man “muss” Goethe gelesen haben oder “muss” den neuesten Grass auf dem Nachttisch liegen haben oder sonst irgendeinem vorgeschriebenen Kanon befolgen) wird mit Vorliebe von Leuten gebraucht, die nie in ihrem Leben begriffen haben, was “Bildung” eigentlich ist … Egal … ich wollte ja eigentlich nur einen Linktipp geben :-)

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Schau mir auf den Stuhl, Kleines!

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Schau mir in die Augen, Kleines!Im Kunst- und Designbereich gibt es tolle Sachen, auf die man im Alltag nur selten stößt. Nehmen wir etwa den “Copy and Past Chair” (Mitte) – den würde ich mir doch glatt ins Wohnzimmer stellen. – Oder jenen Kaffeebecher, der eine Ausbuchtung für zu breite Kekse hat. – Tja, warum nicht auch mal ein echt männliches Handtuch, das ein wahrer Blickfang ist? – Bei FunForever habe ich auch die tollen Bilder des deutschen Fotografen Georg Wendt entdeckt – sehenswert! – Und wer wissen möchte, wie man aus einigen Bierdosen einen Blickfang zaubert der wird bei Atypyk fündig (Raubrik “wash” und “Quench Thirst”).

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Gebrauchsanleitung für ein Buch

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Dies ist kein Buch ... Bereits vor einigen Jahren hat einer meiner Studenten eine Umfrage in einer Grundschulklasse gemacht, die sich auf Medien bezog. Und er war ganz schön von den Socken, als die Kids seine Frage “Habt ihr einen Videorecorder zu Hause?” nicht beantworten konnten – sie wussten nicht, was ein Videorecorder ist, weil der aufgehört hatte, zu existieren (hingegen kannten sie natürlich das Wort “DVD-Player”). So mag jenes Video “Helpdesk für die Bedienung eines Buches” vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Jahre sein … Aktuell dazu ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung: “Die neue Ungeldud”. Oder eben der Klassiker: “Fahrenheit 451″, die Temperatur, bei der Papier anfängt zu brennen. … Und da wir schon bei alten Dingen sind: Ein Meisterwerk der Trickfilmkunst von 1982 ist bei YouTube zu sehen: “Vincent” (von Tim Burton).

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Schöne Hände

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Flinke farbige Finger ...Männer brauchen nicht viel, um glücklich zu sein: Ein wenig Farbe und ein paar gute Ideen – und schon entstehen die hübschesten “Finger Painting”-Modelle. – Na gut, sicher denken etliche Leser da etwas ganzheitlicher, in Richtung “Body Painting”; da hat Horst Stiller eine hübsche Diashow zusammen gestellt. – Klar, Sie hat es jetzt auch gepackt und Sie möchten etwas im Bekanntenkreis üben? Mein Ratschlag: Nicht gleich eine teure Ausrüstung kaufen, ein paar Stifte und ein Buch mit den richtigen Tipps sollten für den Anfang genügen.

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Schau an …

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Wir Männer führen sehr erfolgreich ein kleines Familienunternehmen ...

Bei der Foto-Community “dpchallenge” werden zu Wettbewerben qualitativ meist sehr gelungene Motive eingeschickt. Natürlich bin ich dafür, dass beim aktuellen Wettbewerb Mr. Mom Eure Stimme erhält … aber auch diese eingedeckte Studentin bewegt mein Herz. – Ein ganz anderer Stil findet sich bei den Illustrationen von Tom Bagshaw, aber auch nett gemacht. – Wie man mit einfachen Mittel ausdrucksvolle Strips erzeugt, zeigt “dot-blue”; gelungen, das kleine Kerlchen. – Und noch ein Mode-Tipp für jene Männer, die samstags gerne ihren Opel Manta im Turnanzug waschen: das hier ist die Variante für die kalte Jahreszeit …

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Mach’ Dir ein Bild

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Selbst-Portrait-ist der Mann

Die neue Ausgabe des JPG-Magazins ist erschienen (als PDF kostenlos). Darin ein gut gemachter Schwerpunkt zum Thema “Selbstportraits”. – Weihnachtszeit – Bastelzeit! Haben Sie sich nicht auch schon immer gefragt, wie man aus einem alten T-Shirt eine schicke Unterhose zaubert? Hier steht die Bastelanleitung - und dazu sind jede Menge fertiger Exemplare als Anschauungsbeispiele abgebildet. – Apropos “von Hand gemacht”: Bei YouTube mal wieder einen der besseren Filmchen entdeckt, das eine “Zeichentrickanimation animiert”. – Ach ja: Und schauen sie fröhlich in die neue Woche, etwa so, wie auf diesem Bild. :-)

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Zeichnungen damals und heute

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Sie sind wie alle Kinder

20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein Kinderbuch aus Japan. Welche Bilder erwartet man darin? Mütter in “Geisha-Kleidung”? Väter mit “Samurai-Schwertern”? Kinder wie Püppchen angezogen, die ihren Diener machen? Nein, es sind sehr “normale” Bilder in diesem Buch: von Feiern, vom Strandausflug, von Wünschen und Sehnsüchten. Warum nur haben wir etwas anderes erwartet? – Da wir gerade beim Thema sind: Die Illustrationen von Kevin Dalton sind wirklich sehenswert. – Und diese Galerie optischer Illusionen zeigt, was man so alles mit Bildern machen kann.

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Schritt für Schritt: How to make love

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How to make love

Die ersten Annäherungen an eine Frau bergen viele Gefahren. Bill Plympton hat sich daher in einem Kurzfilm eine “Schritt für Schritt”-Anleitung einfallen lassen. Damit sollten alle Unklarheiten vor der ersten Begegnung beseitigt sein (ein Interview mit Plympton gab es übrigens vor einigen Monaten auf arte). – Ein Blick in das Portfolio des Illustrators Brooke Nuñez lohnt ebenfalls, sehr einfallsreiche Zeichnungen. – Wer nun selbst mal wieder Lust bekommen hat, etwas am Bildschirm zu entwerfen, der findet eventuell Anregungen bei “the photoshop experiment”. Die großen Beispielbilder sind prima. – Und noch etwas aus der Fotoreihe “Verrückte Männer”: Wenn Sie es einmal besonders eilig haben, sollten Sie diesen Sprung gründlich trainieren ;-)

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Augenschmaus

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Das Auge liest mit

Ja, das Auge liest mit (alte Designer-Weisheit), drum hier nochmals ein paar kleine optische Leckerbissen aus dem Netz: Der Illustrator Duncan Wilson (von ihm ist der Ausschnitt links) hat seine Arbeiten ins Netz gestellt; skurril, schreiend bunt und außergewöhnlich. – Aber natürlich haben wir auch in Deutschland was zu bieten. Zum Beispiel die Illustratorin Susanne Paschke in Berlin – prima auch die Zoomfunktion per Flash, absolut sehenswert. – Ganz auf Früchte und Nahrungsmittel konzentriert sich Ben Garvie; beeindruckend die klare Struktur seiner Grafiken. – Na ja, passend zum Thema muss es diesmal eine grafisch aufwändige Spielerei zum guten Schluss sein: Agencynet könnte da etwas für Sie sein.

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Salvador Dali und die Anatomie

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Dali und sein Werk

Meist kennt man von Künstlern ja nur die Hauptwerke, bei Salvador Dali z. B. die auf Treppen usw. zerfließende Uhr. Das ist schade, denn das Lebenswerk ist meistens sehr viel facettenreicher. Im Falle Dalis gibt da eine hervorragende und umfangreiche Online-Ausstellung, die bei einigen Gemälden auch über Entstehung und Hintergründe aufklärt. – ARTnomy klingt hingegen sehr medizinisch – und ist es auch. Aber tiefgehend – der kleine Mediziner kann mit diesem Tool Nerven, Knochen und was da sonst noch so kreucht und fleucht sichtbar machen, samt Animationen. – Dass auch in alten Video-Spielen Kunst stecken kann, hat bereits letztes Jahr I-am-8-bit gezeigt, ein neuer Wettbewerb steht vor der Tür.

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