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Rund um die schönen Dinge des Lebens …
Kochbuchfotos – die Guten
1Die Geschichte mit den Abmahnungen wegen Rezeptbildchen, die mal ein Butterbrot und mal eine Bockwurst betreffen, ist ja inzwischen bekannt (ansonsten einfach mal diesen Fernsehbericht anschauen). Um mich mal juristisch vorsichtig auszudrücken: Manche äußern die Vermutung, dass durch einen bestimmten Aufbau bestimmter Webseiten entsprechende Fotos bei der Google-Bildersuche ganz vorne landen und so leicht von unerfahrenen Usern auf eigene Homepages eingebaut werden. Soviel zur Vorgeschichte.
Entdeckt habe ich aber gerade die pfiffige Seite “Kochbuchfotos”, bei der User eigene Rezept-Fotos hochladen und diese (unter verschiedenen CC-Varianten) kostenlos zur Weiterverwendung zur Verfügung stellen. Besonders toll ist, dass der Initiator Michael Preidel auch etwas von Google-Platzierungen versteht und sich so die “gefahrlosen” Thumbnails Stück um Stück bei Google nach vorne schieben. So was finde ich toll, darum werde ich seine Seiten bei mir auch verlinken, um für ihn bei Google Pluspunkte zu sammeln
Sehenswert ist übrigens auch der persönliche Blog QMX von Michael, frische Ideen und Anregungen – landet in meinem Feed-Reader.
Irfanview – versteckte Funktionen
0Logo – den Bildbetrachter Irfanview (Freeware) kennt fast jeder. Er ist schon viele Jahre auf dem Markt, nach wie vor klein, sehr flott auch auf älteren Systemen und ein Allround-Talent. Aber vielen geht es so, dass sie das Tool schon seit Jahren für die Standarddinge nutzen dabei aber übersehen, was an interessanten Funktionen hinzu gekommen ist.
Da haben wir z. B. “Speichern fürs Web” (Menü “Datei”): Wenn man den Schieberegler z. B. für den Komprimierungsgrad bewegt, sieht man nicht nur die neue Speichergröße, man kann auch sofort optisch mit dem Original vergleichen, ob es zu sichtbaren Qualitätsverlusten kommt.
Umschlagbar ist Irfanview auch als Audio-Player: Egal ob MP3 oder WAV – im Gegensatz zu seinen schwergewichtigen Brüdern Windows Media Player oder Winamp startet Irfanview sofort. Ideal also zum “Schnell-mal-reinhören”.
Oder wie sieht es mit dem Betrachten von Flash-Dateien (SWF) oder Flash-Filmen (FLV, Youtube) aus? Auch das kann Irfanview.
Panoramabilder erzeugen, Diashows abspielen und brennen, Photoshop-Filter einbinden – die Liste ist lang, Grund genug also, sich das gute alte Stück wieder einmal näher anzusehen.
Mein Tipp: Auf der Homepage von Irfanview ist ein “Gesamtpaket” aller Plugins downloadbar – das gleichzeitig mit der neuesten Version installiert und sofort kann man loslegen.
Homepage von Irfanview (Freeware)
Der Mann ohne Kopf
1Ein Mann ist verliebt – und kopflos. Nun lebt er zwar in einer Welt, in der das nicht unüblich ist, man kann sogar – je nach Geldbeutel – einen neuen Kopf erstehen. Aber wird es der richtige sein? Denn er wird an diesem Abend die Frau treffen, die er liebt. Was wird sie zu seinem neuen Aussehen sagen? Sehr, sehr hübsch gemachter Kurzfilm (ca. 10 Minuten, deutsche Untertitel) mit feiner musikalischer Untermalung, den man sich einmal in Ruhe ansehen sollte: L’Homme Sans Tete. – Ebenfalls etwas fürs Auge: Die Fotos von Suzi Chua, die ganz profane Steine bemalt. – Und noch eine optische Täuschung, die wirklich gut gemacht ist: mit dem Mauszeiger das schwarze Gitter über das “Gebilde” ziehen – und es fängt an zu leben.
Gefrorene Zeit
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Es sind friedliche Momente, die da im Fotoblog von Stefan Michalski “Feldauge” festgehalten werden. Meist sind es Gegenden rund um Hallo, oft in den frühen Morgenstunden fotografiert. – Es sind unfriedliche Momente, die der Fotojournalist Benjamin Krainvom Hurrikan Katrina oder aus Afghanistan auf eine ganz besondere Weise festhält, als wenn die Zeit für einen Moment einfriert. – Es sind alltägliche Momente, die im Blog “Someday Somewhere” abgelichtet werden.
Russische Steppen
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Eigentlich wollte ich Euch zu diesem regnerischen Wochenbeginn als kleines Trostpflaster nur ein “sonniges Mädchen” zur Verfügung stellen – da bin ich auch fündig geworden (Foto groß). Doch der Fotograf, Alexander Bezrodny aus Russland, hat noch ganz andere Fotoserien. Wer also bei einem Gläschen Kartoffelschnaps die Weite des Balkaisees, das Grün der Taiga, die Steppen der Tundra und das Wiehern wilder Hengste vermisst, der möge einen Blick auf Alexanders Fotoseite werfen. (Ein Tipp unter Freunden: Fotos ausdrucken und in Bilderrahmen aufstellen. Wenn die nette Kommilitonin dann zu Besuch kommt, ein wenig radebrechen – “Oh ja, vermiss ich mir meine Babutschka so sehr” – das wirkt Wunder. Denken wir nur an den Film “Ein Fisch namens Wanda”!)
Goldene Zeiten
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Ja, es gab sie ganz offensichtlich, die “goldenen Zeiten”. Jedenfalls, wenn man der Werbung der 50-er Jahre glaubt: Frauchen ist glücklich mit dem Hund im Arm, Männer sind glücklich mit dem Bier in der Hand, die Sonne scheint, ein leichter Wind weht … nun ja, gar so viel hat sich an der Werbung eigentlich nicht geändert (Anzeige groß). Plan 59, das “Museum of Mid-Century Illustration”, birgt einen unendlichen Fundus von Anzeigen und Plakaten aus jener Zeit. Vieles davon werden wir belächeln, ebenso wie unsere Media-Markt-Anzeigen bald schon als “völlig hinterwäldlerisch” belächelt werden … Apropos Technik: Zwar ist es schwer, Computeranzeigen aus den 50-Jahren aufzutreiben, aber die der 80-er Jahre bei 1000BIT genügen ja vielleicht auch. Daraus mein persönlicher Favorit: Der Apple-User im Adamskostüm …
Und für den eher wissenschaftlich interessierten Leser hätten wir da noch die Ausarbeitung “What a man! Über die erotische Inszenierung von Männerkörpern in der westdeutschen Werbung seit den Achtziger Jahren” des Soziologen Matthias Wieser.
Bastel ihr einen
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Logo, jede Frau freut sich über ein WLAN-Radio oder eine Speichererweiterung als Geschenk. Dennoch – ab und zu sollten Sie Ihre romantische Ader spielen lassen. Wozu hat man denn einen Farbdrucker? Einfach die hübschen Schnittbogen von Icon Bulc runterladen, ausdrucken, ausschneiden, falten – fertig! Wie? Ja, sicher, Sie können in die fertige Pappschachtel einen Speicherchip als Überraschung reinlegen … Oder holen Sie sich bei den Papp-Bildern von Christian Hückstädt ein paar Anregungen. – Und da wir gerade bei gut gemachten Grafiken sind: Auf jeden Fall mal in das Portfolio von Jörg Block aus Hamburg reinschauen – tolle Sachen findet man da!
Ausgefallene Donuts
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Kann es einen “Tag des Donuts” geben? Aber natürlich – es gibt doch für jeglichen Unsinn irgendeinen Tag. Daher rief die Foto-Site “Worth1000″ den “Day of the Donut” aus. Und die Photoshop-Künstler erzeugten vom Donut-Aquarium bis zur Donut-Schnecke tolle Kunstwerke (mein persönlicher Favorit: Der Donut-Frosch). – Was gehört zu einem guten Donut? Ein amerikanischer Polizist? Fast. Ein stabiler Karton für den 6-er-Pack ist aber ebenso notwendig. Hier hat Boxes eine wahrhaft stabile Idee: gefaltete Möbelstücke und andere Einfälle rund um dem Karton. Zu sehen in dieser Flickr-Galerie. – Und woran denken Sie noch bei dem Wort “Pappe”? Richtig! An schnelle Motorräder! Und zwar solche von 1982. Nein, nein – ich meine jetzt nicht eine Trabant-Variante aus der Ex-DDR. Sondern den guten alten Disney-Film Tron, den viele Computerspiel-Fans noch kennen werden. Und den haben pfiffige Jungfilmer mit Papprollern nachgestellt – ein tolles Video ist so entstanden. – Wer nun wieder Lust bekommen hat, das alte Spiel zu testen, dem sei die Flash-Variante von Tron empfohlen.
Von Bierdeckeln, Kronkorken und Kleiderbügeln
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Kennen Sie Menschen, die Bierdeckel, Ansichtskarten oder Würfelzucker aus Café-Häusern sammeln? Sie heißen Onkel Dieter, Tante Erna oder “Dein Vetter aus Darmstadt, der nach seinem Unfall mit dem Gabelstapler nie mehr ganz die Kurve gekriegt hat”. Irgendwann wandern die Sammelstücke dann in Kartons oder alten Koffern auf den Dachboden für die Erben, die sie dann mit einem Handgriff dem Sperrmüll übergeben. Somit dachte ich bis jetzt, dass derartige Leidenschaften mit der Generation unserer Großeltern verschwinden. Aber wozu gibt es das Web? Alles taucht wieder auf. Bei Flickr. Hier haben wir z. B. die Kronen-Sammlung. Und hier die Bierdeckel-Sammlung. Nur Fotos lasten Sie nicht aus? Na, dann auf zum “Bierdeckelsammler.net”, das eine umfangreiche Datenbank führt. Damit erfahren Sie schnell und leicht, dass in Äthiopien 1922 eine Brauerei mit Namen Saint Georg Brewery, Addis Ababa, existierte. Toll, nicht wahr? ![]()
So, jetzt aber noch was ganz anderes für die Augen. Bei Christians tollem Blog habe ich einen Hinweis auf diese Seite entdeckt, die ausgesprochen originelle Ideen für ausgefallene Bücherregale liefert. Lassen Sie sich vor dem nächsten Gang zu Obi inspirieren (vielleicht dürfen Sie dann auch im Obi-Werbespot mitmachen
).
Widerstände
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Manchmal hat man bei all dem Youtube- und MyClip-Zeug das Gefühl, in einer Video-Gesellschaft zu leben. Vielleicht starrt schon die nächste Generation von Internet-Kids Fotos ungläubig an, darauf wartend, dass etwas zappelt und ruckelt … Egal, hier mal ein paar ganz schlichte und ruhige Fotoblog-Tipps:
Sehr gut gefallen hat mir der afrikanische Blog von Reza Mazaheri (Blog, Archiv), von dem ich die obige Abbildung entlehnt habe. Seine Abbildungen von Menschen würde ich vielleicht als “bewusste Schnappschüsse” bezeichnen.
In seinem Blog aus Ungarn zeigt Krisztián Hoffer, dass man Landschaften auch mit einem ganz anderen Auge fotografieren kann (Blog, Archiv).
Bunt, schreiend und doch nah und persönlich, das sind die Kennzeichen der Schotten Owen Billcliffe, der seinen Blog “my glass eye” nennt (Blog, Archiv).
Gut, und dann hätte ich da noch ein kleines Jump-and-Run-Spiel, das auch sehr minimalistisch gestaltet ist …
Tierisch schöne Hände
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Über die “Handarbeiten” von Guido Daniele hatte ich zwar schon mal vor einiger Zeit berichtet, bin jetzt aber noch mal in einem anderen Zusammenhang darauf gestoßen: Stage6 ist eine Video-Community, die – im Unterschied zu YouTube – hochwertige Filme zur Verfügung stellt (es wird DivX stat reduziertem Flash verwendet). Auch inhaltlich kommen dort qualitativ deutlich bessere Aufnahmen zum Zug. Tja – und darunter entdecke ich das Handbemalungs-Video. Allerdings ist der Abspann nicht korrekt – da steht “unbekannter Künstler”. Ein tolles “Making of”-Video zeigt Daniele bei der Arbeit – und das hier ist seine Homepage.
Punkt, Punkt, Komma, Strich …
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Der Zeichenstil des Illustrators Iker Ayestaran ist zwar sehr sachlich, sehr stringent – aber tolle Sachen kommen dabei heraus, wie man seinem Portfolio entnehmen kann – Mit nur wenigen Bleistriftstrichen einen gezeichneten Charakter völlig verändern – wer wollte das nicht können? Einen Blick hinter die Kulissen, der illustriert, was man alles zu berücksichtigen hat, gewährt uns John in seinem Blog. – Und dann gibt es noch die Werbung für Minderbemittelte, in der ein Kind ständig brüllt, dass es unbedingt “wertvolle Zerealien” in seiner Frühstücksmilch schwimmen sehen möchte. Mich würde ja mal interessieren, wie viele Leute bei einer Straßenumfrage sagen können, was mit diesem Wort gemeint ist. Erdacht wird solche Reklame in Agenturen, deren Leute ständig bei irgendwelchen “Lokaischens” irgendwelche Flüge “kenseln” und sich in “Briefings” unterhalten (im englischen Raum ist der Ausdruck “breakfast cereals” natürlich im Sinne von “Getreidefrühstück/vollwertigem Frühstück” bekannt). Na ja, jedenfalls passend zu “Hellowhien” hier die Seite der Cereal Killers (was man aber nun nicht mit “Serienkiller” übersetzen sollte
).
Die wunderbare Welt des FrizzText
1“FrizzText” klingt nach einem Programm – ist aber der Nickname eines deutschen Flickr-Users. Seine Fotoalben sind ungewöhnlich und stechen aus der Masse eindeutig hervor.

Ebenfalls sehenswert: Die von ihm gegründeten Foto-Gruppen “Cultural Boxes” und “INDEPENDENT” mit jeweils über 1.000 Mitgliedern. – Beim Blog “Handelskraft” habe ich einen neuen kleinen Animationsfilm von Pixar entdeckt, der erklärt, warum viele von uns morgens an Kopfschmerzen leiden
Wie üblich: super gemacht! – Ebenfalls animiert, aber in einer völlig anderen Art, ist “Shake Ya Boogie” (via Websenat) -
Die Schwäbische Mundart scheint übrigens YouTube zu erobern: Einmal “Stirb langsam” und etlich Folgen von “24″, hier besonders gut: “Tag 3″.
Und mit dem kleinen Flash-Spiel “Bloxorz” kann mal wieder so richtig getüftelt werden: Ein Klotz muss über schachbrettartige Muster bewegt werden, was ziemliches räumliches Darstellungsvermögen erfordert. Aber für diesen Bereichen sollen wir Männer ja ohnehin das bessere Vorstellungsvermögen haben (ich erinnere hier nur an die “Einparkübungen”) …






