Computer
Was uns süchtig macht …
Adobe: Zwei Seiten im Vollbildmodus
1Snagit 9: Memo-Screenshots
0Für simple Screenshots gibt es haufenweise sehr gute Freeware-Programme. Fünf Nummern größer ist die Shareware Snagit, die gerade in der Version 9 erschienen ist. Viele kennen die Software schon, daher sei an dieser Stelle nur kurz auf das sehr gut gemachte “What’s new”-Video verwiesen. Gleich, ob man Screenshots als Flash-Grafiken mit Hotspots speichern möchte, ob man die Grafik direkt zu Flickr schicken oder Tags vergeben möchte, ob Kataloge und Galerien erzeugt werden sollen – nichts ist unmöglich.
Dabei ist mir eine besonders praktische Erweiterung (Sticky Notes Output) aufgefallen: Man kann seine Screenshots als Notizzettel auf dem Desktop ablegen. Große Grafiken werden dabei automatisch verkleinert angezeigt (per Klick popt die Originalgröße auf), die Zettelchen können mit Text versehen, in die Zwischenablage geschickt oder zusammengerollt werden. Oder man bearbeitet die Grafik später weiter, was ebenfalls nur 1 Klick kostet.
Nebenbei: Einen großen Vorteil von Snagit sehe ich in der Möglichkeit, eigene transparente (Grafiken im PNG-Format) “Stempel” einzubinden. Das nutze ich bei Ohrient, um die Screenshots rasch mit “Erkennungszeichen” (“Downloadtipp”, “Podcasttipp” usw.) zu versehen.
Windows hinter Gittern
4Widescreen-Monitore finde ich gut. Dabei geht es mir weniger um das 16:9-Format für Filme, sondern man behält sehr viel leichter den Überblick, wenn man mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitet, kann Info-Leisten oder Widgets einblenden, Toolbars bei Grafikprogrammen abdocken usw. usw. Das klappt bereits sehr schön mit den 22-Zöllern, aber da ich seit gestern strahlender Besitzer eines 24-Zoll-Monitors bin (wir Männer sind ja sooo leicht glücklich zu machen!), stellt sich verstärkt das Problem der “Fensterbändigung”, um die Bildschirmfläche ökonomisch auszunutzen. Bestimmte Programme sollen eine bestimmte Größe erhalten und an einem bestimmten Ort auf dem Schirm eingeblendet werden. Natürlich ohne dass man immer wieder “per Hand” die Fenstergrößen einstellen muss.
Und genau für diese Anforderungen gibt es ein geniales Freeware-Tool, das sogar über 2 Monitore hinweg funktioniert: GridMove. (weiterlesen …)
Zwitscher Dir einen …
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Wir Männer werden oft für kühle und nüchterne Kerlchen gehalten. Das ist natürlich Unsinn – wer sonst, wenn nicht wir Männer, würde sich z. B. mit einem sehnsüchtigen Blick von seinem liebsten Stück verabschieden, wenn er das Garagentor schließt? Oder nehmen wir nur den Computer: Während die Kollegin spröde und seelenlos auf die Tasten hämmert, installieren wir Programme wie z. B. “SoundPilot”. Mal klingen da die Tastenanschläge nach keltischem Stepptanz, mal nach einem Bauernhof oder – für die Romantiker unter uns – es klingt nach einem Spaziergang durch den Wald mit lustigem Vogelgezwitscher. Und an langen Winterabenden vor dem prasselnden Kaminfeuer verschönern wir unsere Tastaturen.
Feedly – Google Reader im Magazin-Format
0Feedly ist eine Firefox-Erweiterung, die mit verschiedenen Feedreader-Diensten verknüpft werden kann, z. B. Bloglines, Yahoo, Google Reader usw. Man kann also seinen gewohnten Account nutzen, die Abos werden übernommen. Der besondere Punkt bei Feedly: Die Feedinhalte erhalten das Layout eines Magazins oder einer Illustrierten:

Dabei geht die Erweiterung weit über die von anderen Readern gewohnten Templates hinaus: Es werden unterschiedliche Layouts z. B. für die Frontpage und den “Innenteil” angelegt, Ordner werden als Rubriken übernommen, Inhaltsverzeichnisse aufbereitet, Audioplayer für Podcasts hinzugefügt usw. usw. Ebenfalls wichtig: Die Synchronisierung geht in beide Richtungen. Wenn man also z. B. im Google Reader Artikel gelesen hat, verschwinden diese in Feedly und umgekehrt. Eine kleine Probeinstallation sollte man sich mal gönnen, denn es tatsächlich ein anderes Feeling, wenn man Feedinhalte auf diese Weise vor Augen hat.
Lego für clevere Männer
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Mann, das waren tolle Zeiten, damals, kurz bevor Sie Ihren ersten C64 geschenkt bekommen haben: Man krabbelte auf dem Fußboden herum, verstreute bunte Steine und erwies sich als glanzvoller Konstrukteur in der Lego-Welt. Falls Sie sich in diese Zeit zurückversetzen möchten, aber gerade kein Kleinkind mit den ensprechenden Spielsteinen zur Hand haben: Greifen Sie zum “Lego Digital Designer”. Ob Zoom, 3D-Rotation, Berechnung des Endpreises – alles ist vorhanden. – Ja, natürlich, Frauen können alles ebensogut wie Männer. Denken Frauen jedenfalls. Wie rasch sie an ihre Grenzen kommen, zeigt dieses Video, das eine alltägliche Situation in der U-Bahn schildert. – Apropos U-Bahn: Sie wollen auch einmal Aufmerksamkeit erregen, sind aber nicht ganz so sportlich wie der Mann in dem Video und lieben es dezenter? Dann probieren Sie doch mal die kleinen Schweinchen-Ohrhörer aus – zumindest jüngere Mitfahrerinnen werden Ihnen ein “Ach, wie süüüß!” ins Ohr flüstern!
Carsten plus Bremerhaven = guter Blog
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Weblogs stelle ich hier eher selten vor, sonst bloggt man ständig über das Bloggen, was ja mit der Zeit langweilig für den Leser wird
Bei Carsten – das ist der junge dynamische Mann links auf dem Foto – will ich mal eine Ausnahme machen. Denn der hat einen richtig guten Weblog, den er täglich pflegt. Einer seiner Schwerpunkte sind all die kleinen Tools, die man täglich im Computerdasein braucht – und er versteht etwas vom Fach. “Caschys Blog” ist unter der etwas überraschenden Adresse http://stadt-bremerhaven.de zu finden.
Ich glaube, an Carstens Blog kann man auch recht gut erkennen, was einen “guten” Blog ausmacht:
1. Neue Inhalte, die “frisch” und aktuell sind. Wenn z. B. eine interessante neue Version erscheint, schreibt Carsten oft schon am Tag danach darüber.
2. Klasse statt Masse: Carsten schreibt über jene Dinge und Tools, die er selber nutzt und aus eigener Anschauung kennt oder zumindest selbst ausprobiert hat. Er will also nicht einfach irgendwelche Listen und Linkverzeichnisse produzieren. Allein für die Recherche befinden sich über 100 Feeds in seinem Reader.
3. Eine gute “Schreibe”: Carsten kommt schnell zum Punkt und hat alle Infos drin, die zentral sind. Dazu gut gewählte Screenshots – so macht das Lesen Spaß!
4. Nette “Stammleser” durch die er auf neue Ideen kommt und die auch reichlich die Kommentarfunktion nutzen. Eine Antwort von ihm trudelt meist umgehend ein.
Gut – das also mal als Blog-Empfehlung. Also – einfach mal selbst ein Bild davon machen und “Caschys Blog” besuchen …
PhotoMesa: Zoom für die Massen
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Ich mag dieses Krimi-Szenen, in denen der “Computer-Spezialist” ein Foto von einem Tatort, einer Leiche oder einem Stadtteilviertel Stück um Stück hochzoomt, während das staunende Team daneben steht. Die Kommissarin pflegt dann zu sagen: “Karl, können wir das noch schärfer kriegen?” Und Karl zoomt weiter, bis man das Schwarze im Auge des Mörders sieht. So was macht was her. – Nun ist zwar eine Vergrößerungsfunktion schon seit Jahrzehnten Bestandteil jeder Grafiksoftware – aber keine macht die Sache so elegant und fließend wie PhotoMesa (Freeware). Man richtet ein Fadenkreuz auf seine Fotosammlung, auf eine Bildergruppe oder eine Einzelgrafik – und suuum-suuum rauscht die Schärfe auf den Focus – und weiter suuum-suuum – und weiter suuum-suuum, in meinen Tests bin ich bis zur 48.000-fachen Vergrößerung gegangen, was innerhalb von ein paar Sekunden machbar war. So was bei einer Präsentation vorgeführt – und niemand schaut mehr auf die Zahlentabellen ![]()
Aber eigentlich ist das Ziel von PhotoMesa, bei großen Dateimengen das gesuchte Foto zügig zu finden. (weiterlesen …)
Getestet: Netvibes Ginger
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Startseiten, die man durch kleine Infoboxen selbst “zusammenschieben” kann, sind seit etwa 2, 3 Jahren recht beliebt – Netvibes ist einer der großen und mitgliederstarken Anbieter. Daher sorgte die Ankündigung der neuen Version – Ginger – für ziemlich viel Aufsehen in den Blogs. Da Christian in public-beta schon einen ausführlichen und sehr Bericht über die neuen Funktionen geschrieben hat, erspare ich mir eine Doppelung und schildere nur die Eindrücke aus meinem Betatest:
1. Ja, Netvibes ist ohne Zweifel “hübscher” geworden. Die Auswahllisten für die einzelnen Module sind nun wesentlich aufgeräumter, man findet schneller die “wirklich” interessanten Widgets. Denn obwohl es inzwischen davon – nach Angaben von Netvibes – über 100.000 Stück gibt, sind nach wie vor maximal 40 – 50 Stück wirklich brauchbar, der Rest ist Geschmackssache. Okay, die hohe Stückzahl entsteht natürlich auch dadurch, dass alle Blog-Feeds mitgezählt werden, aber die macht man sich ohnehin mit einem Mausklick selbst.
2. Sagenhaft gut gelungen ist der Aufruf neuer Module, die man sich erstmal “vorab” ansehen möchte. Man muss dazu weder seine Seite verlassen noch die Box in die Seite integrieren – und kann trotzdem alle Funktionen ausprobieren. Bei dieser Funktion hat sich Netvibes momentan eindeutig an die Spitze gesetzt – bequemer geht es kaum noch.
3. Eher langweilig ist hingegen die Universumsgeschichte – weil die schon lange und einen ganzen Tick besser von Pageflakes umgesetzt ist. Damit ist das, was von Netvibes seit Monaten so strahlend angekündigt wird, ein alter Hut. Natürlich: Der Öffentlichkeit eigene Zusammenstellungen zur Verfügung zu stellen, ist eine feine Sache. Und für diejenigen, die ohnehin schon Netvibes benutzen, dürfte das ein besonders großer Pluspunkt sein.
Die Minigeschichten mit der “sozialen Vernetzung” interessieren mich nicht. Dafür gibt es andere Dienste, bessere Dienste. Aber wenn Freunde ebenfalls Netvibes benutzen, kann das auch ganz nett sein.
Ärgerlich finde ich, das nach wie vor zwei zentralen Schwächen existieren: Die “eingebaute” Feedreader-Funktionalität ist weiterhin dürftig; und das Abspielen von Podcasts ist auch bei dem Mini-Player oben auf der Seite geblieben.
Nach den ersten Blogberichten über Ginger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, für bestimmte Projekte zu wechseln. Aber nach dem Betatest bleibe ich doch Pageflakes treu: Dort heißen die “Universen” schlicht “Pagecast” und können jederzeit in beliebiger Menge erzeugt werden. Feedreader und Podcasting ist dort besser gelöst, das Layout wirkt klarer und es gibt eine eigene Abteilung, die sich um deutsche Inhalte kümmert (schließlich wird die Sache von Ole Brandenburg geleitet).
Zusammenfassend: Wer sich schon jetzt bei Netvibes gut aufgehoben fühlt, der darf sich auf die neue Umgebung freuen – unterm Strich ist sie eine deutliche Verbesserung. Wer momentan bei einem anderen Dienst ist, z. B. bei iGoogle, der sollte erst einmal prüfen, ob das neue Netvibes wirklich Vorteile für ihn hat.
Ach ja: Ein Testuniversum zu meinem Hörbuch-Blog musste ich natürlich auch anlegen
Hier ist es.
Firefox-Erweiterung: mehrere Suchfelder gleichzeitig
2Nutzer des Browsers Opera kennen es schon länger: Verschiedene Suchleisten zu unterschiedlichen Angeboten können gleichzeitig eingeblendet bleiben. Bei Firefox musste man bisher immer ein Pulldown-Menü öffnen, um zur jeweiligen Suchmaschine zu wechseln. Damit ist jetzt dank der Erweiterung “Toolbar Thinger” Schluss:

Prinzipiell können mit der Extension beliebig viele Suchmaschinenfelder angezeigt werden, sogar über mehrere Symbolleisten hinweg. In der Praxis wird man sich auf die 2, 3 häufig benutzten beschränken (z. B. Google, Amazon und Leo), denn nach wie vor kann man zusätzliche Suchmaschinen über die Menüs erreichen. So wird auch der neue Widescreen praktisch genutzt.
Übrigens kann Thinger noch mehr, z. B. weitere Lesezeichen-Leisten einbinden. Wer also viele Bookmarks mehrzeilig immer “vor Augen” haben möchte, kann dies nun ebenfalls problemlos organisieren.
Firefox: Downloads und Suchvorgänge mit einem Mausklick
2Selbst wer schon länger mit Firefox arbeitet, kennt nicht unbedingt alle Tricks. So braucht man z. B. für Downloads nicht den umständlichen Weg mit der rechten Maustaste und “Ziel speichern unter …” zu gehen – man kann Grafiken und Dateien einfach per Drag&Drop auf ein Icon ziehen – fertig. Ebenso leicht und schnell geht es mit Suchvorgängen – ich habe dazu mal ein Video erstellt:
Google Reader – endlich mit Suchfunktion!
2Heute ist es geschehen: Der Google Reader hat eine Suchfunktion erhalten! Seit Einführung dieses Readers bettelte die Anwendergemeine um eine solche Funktion – endlich hat Google nachgerüstet: Verschiedene Darstellungsoptionen der Suchergebnisse, suchen im Gesamtabo, in einzelnen Feeds, in bestimmten Ordnern oder in Tag-Gruppen usw. Als “Quick-Mark” kann man die Sternchen nehmen, so dass man umfangreiche Ergebnislisten schnell filtern kann. Okay, dass nun unter “All items” bis 1000 gezählt wird, ist mir nicht besonders wichtig. Außerdem kann man mit einem kleinen Pfeilchen nun die Sidebar einklappen. Wer mit dem Google Reader noch nicht so vertraut ist, der kann sich ja mal meinen früheren Beitrag durchlesen.

ZDF-Mediathek – Beitragsspeicherung und Feeds
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Gestern, pünktlich zur IFA, stellte das ZDF seine neue “Mediathek” vor: 7 Tage lang wird dort von Nachtrichten über Ratgebersendungen bis hin zu Filmen ein großer Teil des ZDF-Programms (zwischen 50 und 70 %) abrufbereit gehalten. Und zwar in einer hohen Qualtität, so dass das Zuschauen auch Freude macht. Grundsätzlich ist die Idee ja richtig, dass ich mir zeitunabhängig das raussuchen kann, was mich auch interessiert. Aber wenn ich dann vor meinem PC-Monitor sitzen bleiben muss … Klar, es gibt eine Vielzahl von Capture-Programmen, die die Videoinformation abgreifen, aber auch das ist noch zu umständlich. Und zu zeitaufwändig. Es geht auch anders: Man kann direkt die Sendungen im WMV-Format abspeichern. Wenn man Firefox hat, ist das sogar besonders einfach, Ich habe diesen Tipp ausprobiert – hat einwandfrei geklappt. – In allen Rubriken findet man übrigens rechts unten das bekannte Feed-Symbol, damit kann man sich in seinem Feedreader ein eigenes “Programmheft” basteln. Das hier ist z. B. der Link für Sendungen rund um Technik und Computer.
Kuckuck – ein Book!
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Männer haben ein Herz für Sekretärinnen. Ganz allgemein. Insbesondere fühlen sie aber mit jenen mit, die im Öffentlichen Dienst, an Universitäten oder Instituten unterbezahlt alle möglichen Dinge erledigen müssen. Oft sollen sie auch den Überblick über Literatur, Hand- und Semesterapparate behalten. Wenn dann mal irgendwann irgendwer wieder was entliehen hat, geht die große Sucherei los. Verzweifelt wird dann probiert, mittels Word oder Excel den Überblick zu behalten. – Nun kennt natürlich der fähige Nachwuchswissenschaftler tolle Literaturverwaltungsprogramme, die für seine Veröffentlichungen außerordentlich hilfreich sind (für mich hier die Nr. 1: Citavi). Aber die sind für eine kleine Bibliotheksverwaltung überfrachtet. Okay, und dann gibt es Hobby-Software, um seine 74 Karl-May-Bände zu sortieren. Die sind für unsere Zwecke unterfrachtet. Nach langer Suche bin ich jetzt fündig geworden: “BOOKcook Bücherverwaltung” heißt das Zauberwort. Eigentlich sah es auf den ersten Blick zu simpel gestrickt aus, entpuppte sich dann aber schnell zur idealen Lösung:
(weiterlesen …)
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