Sind wir nicht alle ein bisschen Angstmän?

Sicher, wir Männer wirken hart, unnahbar und unverzagt. Doch manchmal ist dies nur die äußere Hülle. Wer schaut uns schon tief, tief ins Herz? Ja, ich gestehe es frei und offen: Es gibt Momente, in denen wir auch einmal so etwas wie Angst verspüren. Neulich zum Beispiel, als die große Schwarzhaarige auf mich zukam, da … aber das tut hier nichts zur Sache. Ich wollte nur kurz ein paar Sätze über das nett geschriebene Kinderbuch “Angstmän” notieren. Angstmän kommt von einem Supermann-Planeten und teleportiert sich aus Versehen in den Schrank von Jennifer, die gerade allein zu Hause ist – kann ja mal passieren. Angstmän ist einer von uns: Er fürchtet sich vor keimverseuchten Putzlappen und “entgleisenden Eisenbahnen” (in diesem Schulfach fiel er durch). Sein Gegenspieler ist Pöpelman, der jenen durchtrainierten, muskelbepackten viereckigen Typen gleicht, die wir alle aus dem Sportstudio um die Ecke kennen. Und Jennifer steht zwischen den beiden Männern, schimpft Pöbelmann zunächst einen “feigen Fettsack” und bringt ihn schließlich zum Weinen. Geschichten, die das Leben schreibt … (Bei Amazon kann man einen Blick in das Buch werfen.)



